Benjamin Kummer


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Heimatgefühle _ über äußere Umstände und innere Zustände

Derzeit arbeite ich - gemeinsam mit Niels Beugeling - an einer beteiligungsorientierten Ausstellung zur Verhandlung der Konzepte von Identität, Heimat, Erinnerung, Herkunft und Zukunft. Unter dem Titel: "Heimatgefühle: über äußere Umstände und innere Zustände" wird die Ausstellung vom 24. August bis zum 14. September 2019 im Verwalterhaus des Friedhof St. Marien/ St. Nikolai zu sehen sein. Getragen wird das Vorhaben von den Kulturkapellen (AG Friedhofsmuseum Berlin e.V.) und unterstützt durch das Kulturamt des Bezirks Berlin-Pankow, herzlichen Dank dafür! Eröffnung ist am 23. August um 19 Uhr, ein herzliches Willkommen dazu! Nähere Infos:Facebook-Seite zur Ausstellung/

facing (post) democracy [im Kamprath-Kober-Verfahren]

INHALT: Die Arbeit 'facing post democracy' ist eine Portraitserie zeitgenössischer Staatsfrauen und -männer des frühen 21. Jahrhunderts. Wir blicken in Gesichter einer Epoche von Staatlichkeit, deren Narrativ seit dem Ende des zweiten Weltkrieges die westlichen Demokratien getragen hat, deren Legitimität sich jedoch längst von den Rändern her zersetzt. METHODE: Das 'Kamprath-Kober Verfahren'* begegnet jener Herausforderung mit Zen indem es digitale Bilder in 980 Bildpunkte zerlegt und diese dann analog und in der Dunkelkammer Bildpunkt für Bildpunkt wieder zu einem Portrait zusammenfügt. Dies geschieht mit einer selbstgebauten 'Pixelmaske' (eine Art Lochblende) und unter Zuhilfenahme der 'Kamprath-Kober-Maschine', eines XY-Kreuztisches, der über zwei Kurbeln jeweilig eine definierte Verschiebung Fotopapieres in beide Achsenrichtungen ermöglicht (jeweilige Verschiebung: ca. 0,4 cm je Umdrehung, mögliche Umdrehungen 28 auf der X-Achse, 70 auf der Y-Achse). ERGEBNIS: Das Ergebnis des Belichtungsprozesses ist ein unikates Bild auf Barytpapier sowie ein zweites (notwendiges) Bild auf der Referenzschablone des Zahlenrasters. Befragt man die Arbeit (oder ihren Autoren) nach ihrer Bedeutung, so kann sie (zumindest) als ein Plädoyer für die Fehlertoleranz im Kleinen (und deren Implikationen im Großen) gelesen werden. Zu ihrer eigentlichen Bedeutung nämlich gelangen die Bilder vor allen Dingen, WEIL (nicht obwohl) sie kleine Fehler enthalten, von denen kein einziger intentional gesetzt wurde und die alle der Komplexität des Prozesses geschuldet sind. Hier nun entfaltet die Unmöglichkeit der vollkommenen Kontrolle aller Variablen ihren Zauber.

gute aussichten 2018/19 [Ausstellungsansichten]

8.12.2018 - 17.03.2019 in den Technischen Sammlungen in Dresden http://www.tsd.de/de/mm/sonderausstellungen/reader/title/guteaussichten Festung Ehrenbreitstein, Koblenz | ab dem 5.4.19 Deichtorhallen Hamburg | ab dem 11.7.19 Goethe-Institut Mexico City, Mexiko City | ab 1.8.2019

Konstruktion Raum

Konstruktion Raum Die Arbeit 'Konstruktion Raum' beschäftigt sich mit Räumlichkeit im (foto-) grafischen Bild. Zu sehen sind klein- wie großformatige Lichtbilder als Resultat eines komplexen Prozesses der Bildwerdung im analogen Fotolabor. Es entstehen abstrakte Bilder mit räumlicher Wirkung, alle schwarzweiß, alle auf Barytpapier ausbelichtet.

Ausstellung 2018: Konstruktion Raum

Vom 1.12.2017 bis zum 21.1.2018 war die Arbeit "Konstruktion Raum" im Rahmen der Abschlussausstellung an der Neuen Schule für Fotografie ausgestellt.

Ausstellung 2016: Lumen-Amen: Transformationen des Lichts

Vom 20.5.-11.6.2016 kam es zu einem Ausstellungsprojekt im alten Verwalterhaus des Friedhof St. Marien - St. Nikolai, Berlin, Prenzlauer Berg. Kuratiert von Katja Böhlau und Benjamin Kummer kam es unter dem Titel "Lumen-Amen: Transformationen des Lichts" zur Ausstellung von 11 jungen, künstlerischen Positionen an den Rändern des fotografischen Prozesses.

Prozessdefinition KKP

Prozessdefinition des Kaprath-Kober-Projektes